Social Recruiting Agentur · Inhaber-geführter Mittelstand

Social Recruiting Agentur für den Mittelstand. Ich liefere System, keine Lead-Flut.

71 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen Social Media für Recruiting. Die meisten bekommen am Ende Bewerber-Mengen statt Hires. Aus 85 Kampagnen in DACH 2024 bis 2026: Was funktioniert, ist nicht die Plattform. Es ist das, was hinter der Anzeige passiert. KI-Wunschprofil, Senior-Vorqualifizierung, Onboarding-Pipeline. Kein Hand-Off nach Lead.

Niklaas Zander
Niklaas Zander · 5. Mai 2026 · 11 Min. Lesezeit
ProvenExpert 4,9 aus 22+ Bewertungen
Autor "Der Bewerber-Code" · seit März 2026 auf Amazon
85+ Recruiting-Kampagnen seit 2024
Niklaas Zander, Inhaber Fachkraft Jetzt, im Gespräch mit einem Mittelstands-Inhaber vor Ort
Niklaas Zander, Inhaber Fachkraft Jetzt. Persönlich verantwortlich für jede Kampagne.

Eine Social Recruiting Agentur baut bezahlte Anzeigen auf Facebook, Instagram, TikTok und LinkedIn, die qualifizierte Bewerber direkt zum Mittelständler bringen. Markt-Pricing in Deutschland: 2.000 bis 5.000 € pro 30-tägiger Kampagne. Mein Modell unterscheidet sich darin, dass ich nicht beim Lead aufhöre: KI-Wunschprofil aus dem Briefing, Senior-Berater am Telefon, Onboarding-Landingpage pro Hire, 90-Tage-Fluktuationsschutz. 3.500 € Setup einmalig pro Stelle, 2.000 € pro Monat Service, plus rund 1.000 € Werbebudget extern an Meta.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Social Recruiting (und warum 90 Prozent der Agenturen es falsch verstehen)

Social Recruiting ist die gezielte Bewerbergewinnung über bezahlte Anzeigen auf Facebook, Instagram, TikTok und LinkedIn. Die Anzeige adressiert nicht aktiv suchende Bewerber, sondern Wechselbereite, die gerade nicht auf klassischen Job-Portalen unterwegs sind. Das ist der Punkt, an dem klassische Stellenanzeigen scheitern: Sie erreichen nur die 20 Prozent, die aktiv suchen. Social Recruiting erreicht die 80 Prozent, die offen sind, aber sich noch nicht bewegen.

Der Begriff wird in der Branche allerdings reduktiv verwendet. Eine Performance-Agentur baut eine Anzeige, schickt den Klick auf ein Bewerberformular, leitet die Lead-Daten weiter. Damit endet der Auftrag.

Das ist der erste falsche Frame: Bewerber generieren ist 30 Prozent der Arbeit. 70 Prozent sind Filter, Vorqualifizierung, Interview-Vorbereitung, Onboarding und Bindung. Genau das macht keine klassische Performance-Agentur. Niemand telefoniert mit den Leads. Niemand klärt den Wechselgrund. Niemand baut eine Onboarding-Landingpage für den neuen Mitarbeiter. Niemand schaut in den ersten 45 Tagen nochmal hin.

Das Resultat ist bekannt: 50 Bewerber pro Monat klingen gut auf Papier, aber 35 davon sind unpassend, 10 reagieren nicht mehr, 4 sagen ab, 1 wird eingestellt und kündigt in der Probezeit. Cost-per-Hire am Ende: 4.500 €. Plus interner Aufwand für die Vorqualifizierung, den der Inhaber selbst leistet.

Die zweite falsche Definition: Social Recruiting wird mit Employer Branding verwechselt. Employer Branding ist ein langfristiger Reputationsaufbau, der über organische Postings, Karriereseite, Bewerter-Plattformen läuft. Social Recruiting ist Performance-Marketing für Bewerber. Sie ergänzen sich, sind aber nicht dasselbe. Wer als Mittelständler heute auf zwei offene Stellen sitzt, braucht keine 6-Monats-Branding-Kampagne, sondern eine Pipeline, die in 30 Tagen liefert.

Die kurze Definition

Social Recruiting Agentur = Anbieter, der Anzeigen, Targeting, Funnel und Bewerber-Tracking auf Social-Media-Plattformen für Sie betreibt. Die Frage ist: Wo endet der Auftrag? Beim Lead oder beim Hire? Genau das ist der Unterschied zwischen einer Performance-Agentur und einer System-Agentur.

Performance-Agentur vs System-Agentur: die zentrale Differenzierung

Der Markt für Social Recruiting Agenturen in DACH besteht zu 95 Prozent aus Performance-Agenturen. Das Pricing-Modell ist immer ähnlich: Setup 1.500 bis 3.000 €, monatliches Retainer 1.000 bis 3.000 €, Werbebudget 750 bis 1.500 € pro Monat. Was Sie dafür bekommen, ist der Marketing-Teil. Was Sie nicht bekommen, ist alles, was nach dem Lead passiert.

Das ist ein strukturelles Problem, kein individuelles. Performance-Agenturen werden auf Lead-Volumen gemessen. Sie haben einen Anreiz, viele Bewerber zu liefern, nicht passende. Das Geschäftsmodell zwingt zur Quantität. Garantien wie "20 qualifizierte Bewerber pro Monat" oder "50 Bewerbungen oder wir arbeiten kostenlos" sind Lead-Garantien, keine Hire-Garantien. Niemand verspricht Ihnen, dass am Ende jemand bei Ihnen anfängt.

Klassische Performance-Agentur
Auftrag endet
Beim Lead
Vorqualifizierung
Keine oder Junior / Call-Center
Garantie
Bewerber-Anzahl, kein Hire
Onboarding
Nicht enthalten
Ansprechpartner
Account-Manager-Rotation
Vertragslaufzeit
6 bis 12 Monate üblich
90-Tage-Fachkraftsystem
Auftrag endet
Nach 90 Tagen im Job
Vorqualifizierung
Senior-Berater, 40 Jahre Berufserfahrung
Garantie
15 qualifizierte in 90 Tagen, sonst Extension
Onboarding
Onboarding-Landingpage pro Hire
Ansprechpartner
Inhaber persönlich
Vertragslaufzeit
3 Monate Mindestlaufzeit

Was bedeutet das in der Praxis? Eine Performance-Agentur liefert Ihnen 50 Bewerber. Ihr Büro-Team telefoniert vier Tage durch, schreibt 20 Absagen, vereinbart 8 Interviews, 2 erscheinen, 1 wird eingestellt. Der gleiche Output entsteht bei mir aus 12 qualifizierten Bewerbern, mit denen ich vorher persönlich telefoniert habe. Wechselgrund geklärt, Starttermin geklärt, Gehaltsvorstellung geklärt. Sie investieren keine 4 Tage Büro-Zeit, sondern 4 Stunden Interview-Zeit.

Der Unterschied steht nicht im Targeting. Er steht in der Filterstufe danach.

Das ist NICHT mein Modell
  • Anzeige bauen, Lead schicken, fertig
  • Garantie auf 50 Bewerber pro Monat (Click-Bait-Risiko)
  • Junior-Account-Manager als Ihr Kontakt
  • 12-Monate-Vertrag ohne Ergebnis-Anker
  • "Vorqualifizierte Lebensläufe" aus dem CRM
Das IST mein Modell
  • Senior-Berater telefoniert mit jedem Bewerber
  • 15 qualifizierte in 90 Tagen, sonst unbefristete Extension
  • Inhaber Niklaas Zander persönlich, kein Wechsel
  • 3 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar
  • Onboarding-Landingpage und 45-Tage-Feedback nach Einstellung
Performance-Agentur oder System-Agentur: Was passt für Ihre Stelle?
10-Minuten-Machbarkeits-Check. Wenn ich nichts reißen kann, sage ich das direkt.
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Markt-Realität 2026: Warum klassische Stellenanzeigen nicht mehr ziehen

Die Lage im deutschen Mittelstand ist klar dokumentiert. Vier Zahlen erklären, warum Social Recruiting für KMU keine Option mehr ist, sondern Standard.

Unternehmen mit Social Media im Recruiting
71 %
Bewerbungs-Bereitschaft Fach-/Führungskräfte für KMU
80 %
Vakanzdauer Fachkräfte (Schnitt 2024)
153 Tage
Fehlende Fachkräfte in KMU 2024 / 25
281.532
Quellen: Bitkom Q1/2025 (n=602), StepStone Mittelstandsreport 2025 (12.000+ Befragte), Bundesagentur für Arbeit 2024, KOFA-Studie 02/2026.

71 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen Social Media zum Recruiting, 62 Prozent davon spezifisch für Personalbeschaffung (Bitkom Q1/2025). Das heißt: Wenn Sie als Mittelständler heute keine Anzeigen auf Facebook oder Instagram schalten, sind Sie bereits in der Minderheit. Die Frage ist nicht mehr "ob", sondern "wie gut".

281.532 Fachkräfte fehlten KMU zwischen Juli 2024 und Juni 2025 (KOFA-Studie 02/2026). 7 von 10 nicht besetzbaren Stellen entfallen auf den Mittelstand. In Bauelektrik, Altenpflege und Zahnmedizin liegt der KMU-Anteil bei 90 Prozent.

80 Prozent der Fach- und Führungskräfte haben sich schon mal bei einem KMU beworben (StepStone Mittelstandsreport 2025). Die Bereitschaft fehlt nicht. Das System fehlt. 56 Prozent der Bewerber schätzen Standortnähe, 41 Prozent flache Hierarchien, 39 Prozent familiäre Atmosphäre als Vorteile gegenüber dem Konzern. Gehalt ist Platz 5. Wer als Mittelständler kommuniziert, was er strukturell besser kann als beim Konzern, gewinnt. Wer über Gehalt konkurrieren will, verliert.

Die Vakanzdauer für Fachkräfte liegt bei 153 Tagen Schnitt 2024, im Januar 2025 schon bei 175 Tagen (Bundesagentur für Arbeit). Eine offene LKW-Fahrer-Stelle kostet 22.016 € Cost of Vacancy nach StepStone-Berechnung. Eine offene SHK- oder Elektro-Stelle 32.600 € nach KOFA. Das ist die Vergleichsgröße für jedes Recruiting-Investment.

Was die Daten zeigen

Es ist nicht der Mangel an Bewerbern. Es ist der Mangel an einem System, das Bewerber findet, qualifiziert und bindet. Genau dort setzt Social Recruiting an, wenn es richtig gebaut ist.

Wie das System funktioniert: drei Säulen, elf Bausteine

Eine Recruiting-Agentur, die nur den Marketing-Teil liefert, behebt nicht den Engpass. Mein 90-Tage-Fachkraftsystem hat drei Säulen mit insgesamt elf Bausteinen. Sie lösen jeweils ein anderes Problem in der Recruiting-Kette: Bewerberqualität, Aufwand im Tagesgeschäft, Fluktuation.

Säule 2

Kein Lebenslauf-Chaos

Ihr Recruiting-Aufwand auf ein Minimum reduziert.

  • Recruiting-Cockpit mit Bewerber-Pipeline. Eigenes Bewerberportal mit Kanban-Board (Eingang, Vorqualifizierung, Interview, Hire). Nichts geht im Postfach verloren.
  • Auto-Mails für jeden Bewerber. Bestätigung, Absage, Weiterleitung automatisiert. Spart 4 bis 6 Stunden pro Stelle.
  • KI-Gesprächsleitfaden pro Kandidat. Personalisiert auf Basis Wunschprofil. "Dieser Kandidat ist Typ X, so tickt er. Stellen Sie diese Fragen."
Säule 3 · der Differenzierer

Fluktuationsschutz

Mein System endet nicht bei der Einstellung.

  • 90-Tage-Fluktuationsschutz. Eine kostenfreie Nachbesetzung, falls der Mitarbeiter in den ersten 90 Tagen kündigt.
  • Mitarbeiter-Onboarding-Landingpage pro Hire. Custom Landingpage mit Willkommen, Aufgaben-Checkliste, Ansprechpartnern, Progress-Bar.
  • 45-Tage-Feedbackgespräch. Strukturiert, in der Onboarding-Phase. Verhindert die teuren Probezeit-Abbrüche.
  • Recruiting-Video-Addon (optional). Drei Mal bessere Performance als Bild-Anzeigen. Vor-Ort-Dreh, Authentizität.
Wichtig zur Einordnung

Die 5-Schlüssel-Methode aus meinem Buch Der Bewerber-Code ist genau ein Baustein dieses Systems, der KI-Sprachfilter in Säule 1. Das System ist mehr. Wer von einer Agentur nur "wir nutzen NLP für die Anzeigen" hört, bekommt einen einzelnen Baustein verkauft, nicht ein Gesamtsystem.

Passt das System für Ihre offene Stelle?
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Pricing transparent: Was Social Recruiting bei mir kostet

Der DACH-Markt für Social Recruiting Agenturen 2026 liegt bei 2.000 bis 5.000 € pro 30-tägiger Kampagne. Setup-Pauschalen typisch 1.500 bis 3.000 €, monatliches Retainer 1.000 bis 3.000 €, Werbebudget 750 bis 1.500 € pro Monat (DS Online Marketing 2025, TalentBait 2026). Cost-per-Hire über Social Recruiting in DACH 2026: 800 bis 2.200 €, gegenüber 1.800 bis 4.500 € bei klassischen Job-Portalen.

Mein Pricing liegt im oberen Marktdrittel beim Setup und mittig beim Retainer. Die Differenzierung steht bewusst nicht über den Preis, sondern über Methode, Bewerberqualität und Fluktuationsschutz.

Service-Honorar
2.000 € / Monat
3 Monate Mindestlaufzeit · Danach monatlich kündbar · Plus 3.500 € Setup einmalig pro Stelle
Exklusive ~1.000 € Werbebudget pro Monat direkt an Meta (extern)
  • KI-Wunschprofil aus dem Briefing
  • Anzeigen-Erstellung, A/B-Tests, Creative-Refresh
  • Bewerberfunnel mit Filter-Logik
  • Telefonische Qualifizierung durch Senior-Berater
  • Recruiting-Cockpit mit Kanban-Board
  • KI-Gesprächsleitfaden pro Kandidat
  • Mitarbeiter-Onboarding-Landingpage pro Hire
  • 45-Tage-Feedbackgespräch
  • 90-Tage-Fluktuationsschutz: 1× kostenfreie Nachbesetzung
  • Bewerber-Garantie: 15 qualifizierte in 90 Tagen, sonst unbefristete Extension

Headhunter-Vergleich: Klassische Headhunter berechnen 25 bis 33 Prozent des Bruttojahresgehalts. Bei einem Disponenten oder Anlagenmechaniker mit 50.000 € Jahresgehalt sind das 8.000 bis 15.000 € pro Hire (ohne Onboarding, ohne Garantie, ohne System). Schon die erste Einstellung in meinem System bewegt sich auf diesem Niveau. Jede weitere senkt den Schnitt automatisch, weil die Pipeline weiter läuft.

Cost-per-Hire-Vergleich

Klassische Job-Portale
1.800 - 4.500 €
Headhunter (25 - 33 % vom Bruttojahresgehalt)
8.000 - 15.000 €
DACH-Schnitt Multi-Channel Social Recruiting
800 - 2.200 €
Logistik-Mittelstand 2026 (90-Tage-Fachkraftsystem)
475 €
Quellen: DS Online Marketing 2025, TalentBait 2026, eigene Kampagnen-Daten 2024-2026.
Das Pricing in einem Satz

2.000 € pro Monat Service-Honorar, 3.500 € Setup einmalig pro Stelle, dazu rund 1.000 € Werbebudget extern an Meta. Drei Monate Mindestlaufzeit. Bewerber-Garantie inklusive. Im DACH-Vergleich oberes Setup-Drittel, mittleres Retainer-Segment, deutlich unter Headhunter-Niveau ab Hire 1.

Wie viele Einstellungen sind in Ihrer Region realistisch?
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Praxis-Cases: Beweis aus 85+ Kampagnen

Drei aktuelle Kampagnen, drei Stellenarten, drei verschiedene Branchen. Die Zahlen sind verifiziert und stammen aus dem Niklaas-Tracking 2025 bis 2026.

Logistik · Disponent
Logistik-Mittelständler, 8 Standorte
Stelle 4 Monate über klassische Job-Portale offen, kein passender Kandidat
53 Bewerbungen / 4 Wochen
2 Hires aus 1 Kampagne
475 € Cost per Hire
"12 telefonisch qualifiziert, 4 zum Interview eingeladen, 2 Hires. Branchen-Benchmark Disponent: 2.000 bis 5.000 € pro Hire."
Steuerfach · Bilanzbuchhalter
Steuerfach-Kanzlei, ländlicher Raum
Klassische Anzeigen liefen seit Monaten ohne Ergebnis
11 Qualifizierte Leads / 30 Tage
8,14 € Cost per Lead
~ 65 € DACH-Benchmark
"Hartes Pflaster für Recruiting. Aktuell läuft die Vorqualifizierung des Pools."
Self-Storage Berlin · 2 parallele Kampagnen
Self-Storage-Anbieter, mehrere Standorte
Zwei Stellen parallel über Facebook bewerben
126 Leads aus 2 Kampagnen
23,84 € Cost per Lead
~ 65 € DACH-Benchmark
"Damit deutlich unter Markt-Schnitt für mehrere Standortbesetzungen."

Cost-per-Lead pro Kunde 2026

Steuerfach-Kanzlei (Bilanzbuchhalter)
8,14 €
Self-Storage Berlin (zwei parallele Kampagnen)
23,84 €
Logistik-Mittelstand (Disponent)
36,54 €
DACH-Benchmark qualifizierte Leads
~ 65 €
Quelle: Eigene Kampagnen-Daten 2025-2026, DACH-Benchmark aus StepStone-Studie 2025.
Tipp aus 85 Kampagnen

Stellenanzeigen mit "Wir suchen" ranken in der Bewerber-Wahrnehmung tief. "Was Sie bei uns finden" performt im A/B-Test um 30 bis 40 Prozent besser auf der Click-Through-Rate. Das ist nicht Marketing-Sprech, das ist getestet über 85 Kampagnen in der DACH-Region.

Was die Cases zeigen

Cost-per-Lead und Cost-per-Hire variieren stark nach Branche, Region und Stellenart. Die Bandbreite reicht von 8 bis 40 € pro Lead, von 475 bis rund 1.500 € pro Hire. Was konstant bleibt: Der Schnitt liegt deutlich unter Headhunter-Niveau und in vielen Fällen unter klassischem Job-Portal-Recruiting. Die Methode dahinter ist immer dieselbe: KI-Wunschprofil, Sprachfilter, Senior-Vorqualifizierung, lernender Algorithmus.

Häufige Fragen

Was ist Social Recruiting und wie unterscheidet es sich vom klassischen Recruiting?

Social Recruiting nutzt bezahlte Anzeigen auf Facebook, Instagram, TikTok und LinkedIn, um wechselbereite Fachkräfte direkt anzusprechen. Klassisches Recruiting über Job-Portale erreicht nur die rund 20 Prozent, die aktiv suchen. Social Recruiting erreicht die 80 Prozent, die offen sind, sich aber gerade nicht bewegen. Der entscheidende Unterschied liegt nicht im Kanal, sondern in der Vorqualifizierung danach: Wer Social Recruiting nur als Anzeige plus Lead-Formular versteht, bekommt Bewerber-Mengen statt Hires.

Was kostet eine Social Recruiting Agentur in Deutschland?

Markt-Schnitt DACH 2026: 2.000 bis 5.000 € pro 30-tägiger Kampagne. Setup-Pauschale typisch 1.500 bis 3.000 €, monatliches Retainer 1.000 bis 3.000 €, Werbebudget 750 bis 1.500 € pro Monat extern an Meta (DS Online Marketing 2025, TalentBait 2026). Mein Pricing: 3.500 € Setup einmalig pro Stelle, 2.000 € pro Monat Service-Honorar, plus rund 1.000 € Werbebudget extern. 3 Monate Mindestlaufzeit. Cost-per-Hire über Social Recruiting in DACH liegt bei 800 bis 2.200 €, gegenüber 1.800 bis 4.500 € bei klassischen Job-Portalen.

Wie lange dauert es, bis erste Bewerber kommen?

Erste Leads laufen typischerweise innerhalb der ersten 48 bis 72 Stunden nach Kampagnen-Live ein. Die ersten qualifizierten Telefonate (nach Senior-Vorqualifizierung) sind meist nach 5 bis 10 Tagen verfügbar. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Vakanzdauer für Fachkräfte in Deutschland liegt bei 153 Tagen Schnitt 2024, im Januar 2025 schon bei 175 Tagen (Bundesagentur für Arbeit). Eine offene LKW-Fahrer-Stelle kostet pro Monat rund 22.000 € Cost of Vacancy. Eine offene Handwerker-Stelle rund 32.600 € (KOFA).

Was ist der Unterschied zwischen einer Social Recruiting Agentur und einer Performance-Recruiting-Agentur?

In der Praxis sind das oft Synonyme. Beide nutzen bezahlte Anzeigen auf Social-Media-Plattformen. Der Unterschied entsteht im Service-Umfang. Eine reine Performance-Agentur baut die Anzeige, schickt den Klick auf ein Lead-Formular, leitet die Daten weiter, fertig. Eine System-Agentur bringt Vorqualifizierung, Onboarding-Begleitung und Fluktuationsschutz mit dazu. Performance-Modell endet beim Lead, System-Modell endet nach 90 Tagen im Job. Wer den Vorqualifizierungs-Aufwand intern abdecken kann oder will, ist mit einer Performance-Agentur richtig. Wer das System komplett ausgelagert haben will, braucht eine System-Agentur.

Welche Plattformen funktionieren für KMU am besten?

Für den deutschen Mittelstand sind Facebook und Instagram der Default-Stack. Bitkom 2025 zeigt: 48 Prozent der Unternehmen nutzen Facebook, 47 Prozent Xing, 43 Prozent YouTube, 36 Prozent LinkedIn für Recruiting. Für Logistik, Industrie, Handwerk, Gewerbe ist Facebook nach wie vor die stärkste Plattform, weil dort die operativen Fachkräfte erreichbar sind. LinkedIn bringt mehr für kaufmännische Stellen, Buchhaltung, IT, mittleres Management. TikTok ist relevant für Stellen im Bereich unter 30, etwa Ausbildung, Pflege, Friseur. In den meisten Fällen empfehle ich Facebook plus Instagram als Default und schaue mir die Stelle vor der Plattform-Entscheidung an.

Was passiert, wenn nicht genug Bewerber kommen?

Meine Bewerber-Garantie ist klar formuliert: 15 qualifizierte Bewerber in 90 Tagen, sonst arbeite ich unbefristet weiter, ohne weiteres Service-Honorar. "Qualifiziert" heißt hier: Senior-Berater hat persönlich telefoniert, Wechselgrund, Starttermin und Gehaltsvorstellung sind geklärt. Das ist bewusst keine Garantie auf 50 Roh-Bewerber, sondern auf 15 echte Kandidaten. Anders als bei Click-Bait-Garantien gibt es bei mir keinen Anreiz, Bewerber-Mengen aufzublähen.

Was passiert, wenn der neue Mitarbeiter in den ersten 90 Tagen kündigt?

Der 90-Tage-Fluktuationsschutz greift: Eine kostenfreie Nachbesetzung. Setup-Aufwand übernehme ich, Sie zahlen kein zweites Setup-Honorar. Voraussetzung: Sie haben mit der Onboarding-Landingpage und dem 45-Tage-Feedbackgespräch mitgearbeitet. Die teuren Probezeit-Abbrüche entstehen meist daraus, dass die Onboarding-Phase strukturlos läuft. Genau das soll die Onboarding-Landingpage und das strukturierte Gespräch in der 6. Woche verhindern.

Brauche ich auch Employer Branding, oder reichen Social Recruiting Anzeigen?

Beides hat einen anderen Zweck. Social Recruiting Anzeigen sind Performance-Marketing für Bewerber, sie liefern in 30 Tagen Pipeline. Employer Branding ist Reputationsaufbau über 6 bis 18 Monate. Wenn Sie heute zwei offene Stellen haben, brauchen Sie zuerst Social Recruiting. Wenn Sie über 12 Monate hinweg Recruiting-Effizienz aufbauen wollen, ergänzt Employer Branding sinnvoll dazu. Mein Fokus ist Social Recruiting plus die nachgelagerten Schritte. Employer Branding biete ich nicht eigenständig an, baue aber über das Buch und die Onboarding-Landingpages eine kleine Reputations-Komponente mit ein.

Niklaas Zander Portrait
Niklaas Zander
Inhaber Fachkraft Jetzt · Autor

Seit 2024 baue ich Recruiting-Kampagnen für Logistik-, Industrie- und Handwerks-KMU im DACH-Raum. Über 85 Kampagnen, davon eine Reihe Cases mit dokumentierten Cost-per-Hire unter 500 €. Mein Buch Der Bewerber-Code (Amazon, seit März 2026) fasst die Methodik zusammen, die ich pro Kampagne anwende.

10 Minuten · kostenfrei

Passt Social Recruiting für Ihre offene Stelle?

10 Minuten am Telefon. Ich schaue mir Ihre Stelle, Region und Gehalts-Niveau an und sage klar, ob Social Recruiting für Ihren Betrieb sinnvoll ist. Wenn ja, mit Pricing-Indikation. Wenn nein, mit der ehrlichen Begründung.

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